Heimatverein Burghausen an der Salzach e.V.

Die Geschichte des Heimatvereins Burghausen seit 1945

 

  • 1945 Kammerer bewahrt unter großem persönlichen Einsatz die wertvollen Sammlungen vor den amerikanischen Soldaten. Die Urkunden und Archivalien im Rathaus hält Stadtinspektor Hermann Stumpf in Deckung.
  • 6. April 1949: 56 Mitglieder finden sich zu einer Neugründung zusammen, vermutlich auf Einladung der Stadt.
  • 28. Mai 1949:  Offizielle Eröffnung desneu eingerichteten Museums. Ein Vereinsleben kommt bis auf weiteres jedoch nicht in Gang.
  • 29. Januar 1954: Einladung zu einer Generalversammlung zur Wahl einer Vorstandschaft und zur Beschlussfassung. Die alten Satzungen werden den erweiterten Zielsetzungen angepasst, der bisherige „Zweck des Vereins“ (nur Bedürfnisse des Museums) um die Heimatpflege im weitesten Sinne und die Erhaltung des historischen Stadtbildes ausgedehnt. Man wählte nun auch den neuen Namen „Heimatverein Burghausen a.d. Salzach e.V.“ und für die Sammlungen auf der Burg „Stadtmuseum Burghausen“.
  • 1957 beginnen die Ausflugs- und Studienfahrten wie Plättenfahrten, Wanderungen und Ausflüge mit Omnibussen, die mit kultur- und kunstgeschichtlichen Beziehungen zu Burghausen oder bedeutenden Ausstellungen andernorts verknüpft sind und ein geselliges Beisammensein auch für ältere oder alleinstehende Teilnehmer ermöglichen.
  • Vorträge und Führungen vor Ort wurden für Einheimische und Gäste werden angeboten. Bemühungen um Heimat-, speziell um Denkmalpflege und die Erhaltung und Verschönerung des Stadtbildes (z. B. Bänke bei Spazierwegen und historische Hinweistafeln) werden vom Verein angeregt, geplant und teils aus Mitgliederspenden erfüllt.
  • Um mehrere Ausstellungsräume erweitert, kann das Museum 1989 dem Besucher in 30 Räumen über 4.000 Exponate zeigen. Der gut bebilderte Führer (erstmals seit 1928 wieder in Erstauflage 1980 und 1984 in zweiter Auflage) ist eine gute Hilfe für den Besucher, sich über Brauchtum, Kunstwerke und Kuriositäten zu informieren.
  • Ständige Neuerwerbungen und Erweiterungen durch die Stadt und den Verein sind für das Heimatmuseum eine Bereicherung und geben umfassende Einblicke in die Vergangenheit von Burghausen und Umgebung auf dem Gebiet des Handwerks, der Kunst, bäuerlicher wie bürgerlicher Kultur und der Heimatgeschichte überhaupt – attraktiv für Erwachsene und Jugendliche. Mehr technikgeschichtliche Sammlungen sind gewünscht, bedürfen aber immer der Raumfrage.
  • 2012: Zusammen mit Mattighofen und Braunau beherbert die Burg die bayerische Landesausstellung „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert“, die das wechselvolle Verhältnis zwischen Bayern und Österreich thematisiert.
  • Nach Abschluss der Landesausstellung wird das Museum geschlossen und vollkommen neu gestaltet.
  • Juli 2016: Neueröffnung des Stadtmuseums.

 

 

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